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Die Dunkelzeit

Die Dunkelzeit – wenn die Natur uns einlädt, stiller zu werden

Es ist soweit, die Blätter verfärben sich an den Bäumen und fallen zur Erde, die Tage werden spürbar kürzer und an manchem Morgen liegt dichter Nebel zwischen den Bäumen. Das Licht verändert sich, die Wälder werden stiller und Mutter Erde beginnt, ihre Kräfte zurückzuziehen.

Für mich ist sie weit mehr als nur die dunklere und kältere Hälfte des Jahres. Sie ist eine Zeit des Übergangs – eine Zeit, in der die Natur uns auf eindrückliche Weise zeigt, dass nicht alles immer wachsen, blühen und sichtbar sein muss.

Während im Frühling und Sommer beinahe alles nach außen drängt, beginnt nun die entgegengesetzte Bewegung. Blätter werden abgeworfen, Pflanzen ziehen ihre Kräfte zurück und verwelken oberirdisch, Samen ruhen in der Erde und unter scheinbar kahlen Ästen bereitet sich längst das Leben des kommenden Jahres vor.

Die Dunkelzeit – wenn die Natur uns einlädt, stiller zu werden

Vielleicht liegt gerade darin eine der wichtigsten Botschaften dieser Jahreszeit:

Rückzug ist kein Stillstand.

Was ist die Dunkelzeit?

Mit der Dunkelzeit ist jene Phase des Jahres gemein, in der die hellen Stunden zunehmend kürzer werden und die Natur sich sichtbar zurückzieht. Für meinen eigenen naturspirituellen Jahreskreis ist sie jedoch weniger ein fest umrissener Zeitraum, als vielmehr ein Übergang, den wir draußen beobachten und bewusst miterleben können.

Er beginnt bereits mit den ersten deutlichen Zeichen des herbstlichen Wandels. Die letzte Ernte wird eingebracht, die Felder abgeräumt, Blätter lösen sich von den Bäumen, die Nächte werden länger und die Natur bereitet sich auf ihre winterliche Ruhe vor.

Auch Samhain gehört für mich in diesen Übergang. Doch Samhain ist nicht das Ende der Dunkelzeit und auch nicht ihr einziger bedeutungsvoller Moment.

Samhain ist eine Schwelle.

Eine Schwelle zwischen der Zeit der Ernte und jener stilleren Phase, die danach beginnt. In volksmagischen und naturspirituellen Vorstellungen wird diese Zeit zudem mit den Verstorbenen, den Ahnen und der Vorstellung dünner werdender Schleier zwischen den Welten verbunden.

Doch wir müssen nicht nur auf die unsichtbare Welt schauen, um die besondere Qualität dieser Wochen zu entdecken.

Wir müssen eigentlich nur hinausgehen, denn die Natur, der Wald erzählt uns längst davon.

Unsere heutige schnelllebige Welt kennt kaum noch Jahreszeiten im Inneren. Wir sollen möglichst immer gleich funktionieren, gleich produktiv sein, neue Pläne schmieden und weiter vorwärtsgehen und das möglichst das ganze Jahr über.

Die Natur tut das nicht.

Sie kennt Zeiten des Wachsens ebenso wie Zeiten des Loslassens. Sie kennt Fülle und Leere, Licht und Dunkelheit, Werden und Vergehen.

Ich denke, es ist an der Zeit, dass auch wir wieder lernen dürfen, diesen Rhythmus ernst zu nehmen.

Die Dunkelzeit kann deshalb eine wunderbare Gelegenheit sein, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Was ist gewachsen? Was durften wir ernten? Was möchten wir bewahren – und was hat seine Zeit erfüllt?

Sie kann eine Zeit für Rituale, Waldgänge, Kerzenlicht und Journalarbeit sein. Eine Zeit, in der wir uns mit unseren Wurzeln und unseren Ahnen beschäftigen, wieder bewusster auf unsere Träume achten oder einfach häufiger still werden.

Nicht, weil wir uns vor der Welt verstecken sollen, sondern weil manches nur in der Stille hörbar wird.

Mein neuer 4-Wochen-Kurs „Dunkelzeit“

Genau aus diesen Gedanken ist in den vergangenen Wochen ein Herzensprojekt entstanden:

DUNKELZEIT – Dein Übergang in die dunkle Jahreshälfte.

Ich wollte keinen Kurs erschaffen, der sich ausschließlich auf Samhain oder auf einen einzigen Abend konzentriert. Stattdessen möchte ich dich über vier Wochen durch den gesamten Übergang begleiten.

Wir beginnen dort, wo sich Licht und Dunkelheit begegnen und die Natur langsam ihr Sommerkleid ablegt.

Wir beobachten den Wandel im Wald, begegnen unserem persönlichen Dunkelzeit-Baum und beschäftigen uns anschließend mit der letzten Ernte – draußen in der Natur ebenso wie in unserem eigenen Leben.

Was haben wir gesät?

Was konnten wir ernten?

Wofür möchten wir dankbar sein?

Was davon darf nun zurückbleiben?

Je weiter wir gemeinsam in die Dunkelzeit gehen, desto stärker wenden wir uns schließlich unseren Wurzeln zu. Wir beschäftigen uns mit unseren Ahnen, alten Vorstellungen von der Anderswelt und den Schleiern zwischen den Welten und nähern uns schließlich Samhain.

Doch dort endet unsere Reise nicht.

Wir überschreiten die Schwelle gemeinsam.

Denn hinter Samhain wartet jene stille Zeit, um die es mir bei diesem Kurs eigentlich geht.

Die Dunkelzeit selbst.

Der Kurs verbindet Wissen und persönliche Reflexion ganz bewusst mit praktischer Naturerfahrung. Es ist mir wichtig, dass du die Dunkelzeit bewusst zu erleben lernst.

Dich erwarten ein umfangreich gestaltetes Kursbuch, Rituale und Waldmagie, Naturbeobachtungen und kleine Aufgaben für draußen, Journalarbeit und Reflexionsfragen, die Gestaltung deines eigenen Dunkelzeit-Altars, die Begleitung durch deinen persönlichen Dunkelzeit-Baum sowie die Beschäftigung mit Ahnen, Anderswelt und Samhain.

Außerdem gehören drei von mir geführte Audio-Meditationen/Ritualanleitungen zum Kurs, die dich an besonderen Punkten dieser Reise noch einmal auf eine andere Weise in die Dunkelzeit führen.

Dein Dunkelzeit-Journal begleitet dich dabei durch alle vier Wochen. Hier finden Gedanken, Beobachtungen aus der Natur, Träume und Erfahrungen ihren Platz.

Gleichzeitig wächst während des Kurses dein Dunkelzeit-Altar – ein persönlicher Ort in deinem Zuhause, an dem Naturfundstücke, Kerzen, Symbole und Dinge aus unseren gemeinsamen Ritualen zusammenkommen können.

So entsteht mit jeder Woche mehr und mehr deine eigene Dunkelzeit.

Du musst keine Hexe sein

Du brauchst für diesen Kurs weder besondere Vorkenntnisse noch eine bestimmte spirituelle Überzeugung.

Wenn du dich zur Natur hingezogen fühlst, dich für Wald- und Volksmagie, Naturspiritualität, alte Überlieferungen und Rituale interessierst und die dunkle Jahreshälfte einmal bewusster erleben möchtest, kannst du dich auf diese Reise begeben.

Natürlich darf es dabei auch richtig magisch und hexisch werden.

Denn Räucherungen, Rituale, Ahnenarbeit, Meditationen und die Vorstellung von Schwellen und Schleiern gehören ebenso zu meiner Dunkelzeit wie der ganz reale Wald vor unserer Haustür.

Für mich widerspricht sich das nicht.

Der Wald selbst ist die Magie.

Wann beginnt die Reise?

Ganz bewusst möchte ich die Dunkelzeit nicht an ein einziges Kalenderdatum binden.

Beobachte die Natur.

Vielleicht bemerkst du, dass die Bäume vor deinem Fenster bereits lichter werden. Vielleicht liegt morgens Nebel über den Wiesen. Vielleicht rascheln die ersten großen Mengen Laub unter deinen Füßen und du spürst, dass der Sommer endgültig gegangen ist.

Oder vielleicht merkst du einfach in dir selbst, dass es Zeit wird, ein wenig stiller zu werden.

Dann kann deine Dunkelzeit beginnen.

DUNKELZEIT

Dein Übergang in die dunkle Jahreshälfte

Eine vierwöchige Reise durch Natur, Loslassen, Ahnenzeit, Samhain und die stille Magie der dunklen Monate.

Im Kurs enthalten sind das umfangreiche digitale Kursbuch, Naturpraxis und Rituale, Journalarbeit, Ahnenarbeit, Meditationen sowie drei geführte Audio-Meditationen.

Launchpreis: 49 €

Die Blätter fallen.
Die Kräfte ziehen sich zurück.
Unter unseren Füßen sammelt Mutter Erde bereits das Leben des kommenden Jahres.

Bist du bereit, die Schwelle zu überschreiten?